Druck und Erholung
Wie reagiere ich, wenn es eng wird, und wie erhole ich mich?
Dieser Test fragt, wie du enge Lagen bei der Arbeit erlebst, angehst und hinter dir lässt. Er folgt dem Ablauf eines Druckmoments in vier Teilen: Erleben, Bewältigen, Zurückfinden und Erholen. Das Ergebnis zeigt mehrere gleichrangige Wege nebeneinander, es gibt keinen Gesamtwert und kein „gut“ oder „schlecht“. Der Test ist für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht.
52 Aussagen · rund 6 Minuten · 13 Skalen · ohne Anmeldung
Was der Test misst
- DEDruckempfindenWie früh und wie stark du Druck spürst.
- HBHerausforderungsblickOb du in engen Lagen eher eine Aufgabe oder eher eine Gefahr siehst.
- ZTZutrauenOb du glaubst, dass deine Mittel reichen.
- ANAnpackenPlanen, ordnen und handeln.
- AUAustauschReden, Rat holen und Hilfe annehmen.
- UDUmdeutenDie Lage anders ansehen, Gutes darin finden und annehmen.
- ABAbstandBewusst kurz rausgehen und sich ablenken.
- AWAusweichenAufschieben und erst mal nicht hinsehen, nur in milder Alltagsform.
- ZFZurückfindenWie schnell du nach einer engen Phase wieder bei dir bist.
- EAAbschaltenOb du nach der Arbeit gedanklich loslassen kannst.
- EEEntspannenOb du in der freien Zeit zur Ruhe kommst.
- ENNeues erlebenOb du bei Dingen auftankst, die dich fordern oder Neues bringen.
- ESSelbst bestimmenOb du selbst bestimmst, was du mit deiner freien Zeit machst.
Wofür der Test gedacht ist
Was der Test nicht kann
- Der Test fragt nicht nach Beschwerden, Schlaf, Körper, Stimmung oder Erschöpfung. Er kann darüber nichts sagen und ersetzt kein Gespräch.
- Wie viel Druck tatsächlich da ist (Arbeitsmenge, Führung, Privates), fragt der Test nicht. Ein hohes Druckempfinden kann an der Person oder an der Lage liegen.
- Ob ein Bewältigungsweg hilft, hängt von Lage, Dauer und Person ab. Der Test zeigt die Mischung, nicht ihre Güte.
- Der Zustand färbt das Selbstbild: Wer gerade eine harte Woche hat, beschreibt sich anders als im Urlaub. So siehst du dich heute.
- Jede Einzelzahl ist unsicher, auch mit vier Aussagen je Skala. Unterschiede unter 15 Punkten zwischen zwei Wegen sind keine Rangfolge.
- Es sind eigene deutsche Aussagen ohne Normstichprobe, daher gibt es keine Vergleiche mit anderen.
Selbsteinschätzung, kein psychologisches Gutachten, keine Eignungsdiagnostik, kein Gesundheitstest. Normierung im Aufbau.
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Test?
Die 52 Aussagen dauern etwa 7 Minuten, bei etwa 8 Sekunden je Aussage. Du antwortest auf einer Skala von „trifft gar nicht zu“ bis „trifft voll zu“.
Ist das ein Gesundheitstest?
Nein. Der Test fragt nicht nach Beschwerden, Schlaf, Körper oder Stimmung und kann darüber nichts sagen. Er zeigt nur, wie du dich selbst bei der Arbeit unter Druck beschreibst. Wenn es dir nicht gut geht, sprich mit jemandem, dem du vertraust.
Worauf beruht der Test?
Auf Forschung zu Bewältigung, Erholung und dem Zurückfinden nach Belastung (zum Beispiel Carver et al. 1989, Kalisch et al. 2017, Geurts & Sonnentag 2006). Die Aussagen sind eigene Formulierungen und ein Entwurf. Messdaten zu diesem Test gibt es noch keine.
Ist Ausweichen schlecht?
Nein. Ausweichen kommt bei fast allen Menschen vor und ist kurzfristig oft sinnvoll. Der Test benennt es neutral wie alle anderen Wege und urteilt nicht über sie.
Werden meine Antworten gespeichert?
Die Antworten bleiben in deinem Browser. Der Test überträgt sie nicht.
Weiterlesen und weiter testen
Quellen
- Carver, C. S., Scheier, M. F. & Weintraub, J. K. (1989). Assessing coping strategies. JPSP, 56(2), 267–283. doi:10.1037/0022-3514.56.2.267
- Skinner, E. A., Edge, K., Altman, J. & Sherwood, H. (2003). Searching for the structure of coping. Psychological Bulletin, 129(2), 216–269. doi:10.1037/0033-2909.129.2.216
- Southwick, S. M., Bonanno, G. A., Masten, A. S., Panter-Brick, C. & Yehuda, R. (2014). Resilience definitions, theory, and challenges. Eur. J. Psychotraumatol., 5, 25338. doi:10.3402/ejpt.v5.25338
- Kalisch, R. et al. (2017). The resilience framework as a strategy to combat stress-related disorders. Nature Human Behaviour, 1(11), 784–790. doi:10.1038/s41562-017-0200-8
- Bonanno, G. A. (2004). Loss, trauma, and human resilience. American Psychologist, 59(1), 20–28. doi:10.1037/0003-066X.59.1.20
- Geurts, S. A. E. & Sonnentag, S. (2006). Recovery as an explanatory mechanism in the relation between acute stress reactions and chronic health impairment. Scand. J. Work Environ. Health, 32(6), 482–492. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-55888
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