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Persönlichkeits-DNA

Werte im Beruf

Was ist mir bei der Arbeit wichtig?

Der Test zeigt, welche Arbeitswerte dir im Verhältnis zueinander wichtig sind. Die zwölf Werte sind im Wertekreis nach Shalom Schwartz angeordnet: Nachbarn im Kreis lassen sich meist gut zusammen leben, Werte, die sich gegenüberliegen, ziehen oft in verschiedene Richtungen. Kein Wert ist gut oder schlecht.

48 Aussagen · rund 6 Minuten · 12 Skalen · ohne Anmeldung

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Offen für NeuesSich durchsetzenBewahrenFür andere da seinEntwicklungFreiheitAbwechslungFreudeWirkungEinflussVerdienstAnerkennungSicherheitOrdnungSinnZusammenhalt

Was der Test misst

  • EEntwicklungDir ist wichtig, zu verstehen, dazuzulernen und eigene Gedanken zu entwickeln.
  • FFreiheitDir ist wichtig, selbst zu entscheiden, wie und wann du arbeitest.
  • AbAbwechslungDir ist wichtig, dass Arbeit Neues, Wechsel und Herausforderung bringt.
  • FrFreudeDir ist wichtig, dass Arbeit sich gut anfühlt und genug Raum für dein Leben daneben bleibt.
  • WWirkungDir ist wichtig, Ziele zu erreichen, Ergebnisse zu sehen und zu zeigen, was du kannst.
  • EiEinflussDir ist wichtig, mitzubestimmen, wohin es geht, und Verantwortung für andere zu tragen.
  • VVerdienstDir ist wichtig, dass sich deine Arbeit im Einkommen zeigt und dir Spielraum verschafft.
  • AAnerkennungDir ist wichtig, dass deine Leistung gesehen wird und dein Ansehen stimmt.
  • SSicherheitDir geben verlässliche Abläufe und ein sicherer Rahmen Kraft.
  • OOrdnungDir ist wichtig, dass Regeln und Zuständigkeiten klar sind und für alle gelten.
  • SiSinnDich treibt an, dass deine Arbeit anderen hilft und zu deinen Werten passt. Dazu gehört, dass es fair zugeht.
  • ZZusammenhaltDir ist ein gutes Miteinander im Team besonders wichtig. Du willst dich auf andere verlassen können, und sie sich auf dich.

Wofür der Test gedacht ist

Gedacht fürGedacht für das Selbstbild und als Gesprächsanlass, etwa um zu wissen, wonach du in einem Vorstellungsgespräch fragen willst.
Nicht gedacht fürNicht gedacht für Personalauswahl und nicht für die Frage, ob jemand für eine Stelle oder einen Beruf geeignet ist.

Was der Test nicht kann

  • Die Werte sind Prioritäten innerhalb deiner Person. Sie zeigen die Rangfolge deiner Werte, nicht, ob dir etwas wichtiger ist als anderen Menschen.
  • Werte wie Sinn und Zusammenhalt klingen „gut“, Verdienst und Einfluss weniger. Das Zentrieren hilft gegen allgemeines Hochbewerten, nicht gegen einseitiges Schönfärben.
  • Arbeitswerte hängen von der Lage ab: Wer gerade um seine Stelle bangt, bewertet Sicherheit höher. Das Ergebnis gilt deshalb für heute, eine Wiederholung lohnt sich.
  • Der Test fragt nach zwölf von neunzehn Werten der verfeinerten Theorie. Der Kreis zeigt die Lücken ehrlich.
  • Vier Aussagen je Wert sind wenig. Einzelne Ränge in der Mitte der Rangfolge sind unsicher, deshalb zählen Kern, Rand und die beiden Achsen mehr.
  • Der Test misst nicht, ob jemand nach seinen Werten handelt, und nicht, ob jemand für eine Stelle oder einen Beruf geeignet ist. Es gibt noch keine Norm: Normierung im Aufbau.

Selbsteinschätzung, kein psychologisches Gutachten, keine Eignungsdiagnostik, kein Gesundheitstest. Normierung im Aufbau.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Test?

Du beantwortest 48 Aussagen, das dauert ungefähr 6 Minuten. Die genaue Dauer wird erst im Pilot gemessen.

Worauf beruht der Test?

Auf dem Wertemodell von Shalom Schwartz: Werte bilden einen Kreis, Nachbarn sind verwandt, Gegenüber stehen in Spannung. Die zwölf Arbeitswerte und die 48 Aussagen sind eigene Formulierungen, keine Übersetzung eines fremden Fragebogens. Eigene Kennwerte gibt es noch nicht, ein Pilot ist geplant.

Warum zeigt der Test keine Zahlen und keinen Vergleich mit anderen?

Werte sind Prioritäten. Deine Antworten werden um deinen eigenen Mittelwert zentriert, damit sichtbar wird, was dir im Verhältnis zu deinen anderen Werten wichtiger ist. Das sagt etwas innerhalb deiner Person, nie, dass du auf etwas mehr Wert legst als andere.

Sagt der Test, welche Stelle zu mir passt?

Nein. Er zeigt, was dir bei der Arbeit wichtig ist, und gibt dir Anlass zu Fragen, etwa im Vorstellungsgespräch. Eine Aussage über Eignung für eine Stelle oder einen Beruf macht er nicht.

Ändern sich meine Werte im Lauf des Lebens?

Werte sind im jungen Erwachsenenalter recht stabil, ändern sich aber. Arbeitswerte hängen zudem von deiner Lage ab, deshalb sagt das Ergebnis „heute“.

Quellen

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  2. Schwartz, S. H., Cieciuch, J., Vecchione, M., Davidov, E., Fischer, R., Beierlein, C., Ramos, A., Verkasalo, M., Lönnqvist, J.-E., Demirutku, K., Dirilen-Gumus, O. & Konty, M. (2012). Refining the theory of basic individual values. Journal of Personality and Social Psychology, 103(4), 663–688. doi:10.1037/a0029393
  3. Ros, M., Schwartz, S. H. & Surkiss, S. (1999). Basic individual values, work values, and the meaning of work. Applied Psychology, 48(1), 49–71. doi:10.1111/j.1464-0597.1999.tb00048.x
  4. Kristof-Brown, A. L., Zimmerman, R. D. & Johnson, E. C. (2005). Consequences of individuals' fit at work: A meta-analysis of person–job, person–organization, person–group, and person–supervisor fit. Personnel Psychology, 58(2), 281–342. doi:10.1111/j.1744-6570.2005.00672.x
  5. Parks-Leduc, L., Feldman, G. & Bardi, A. (2015). Personality traits and personal values: A meta-analysis. Personality and Social Psychology Review, 19(1), 3–29. doi:10.1177/1088868314538548
  6. Brown, A. & Maydeu-Olivares, A. (2011). Item response modeling of forced-choice questionnaires. Educational and Psychological Measurement, 71(3), 460–502. doi:10.1177/0013164410375112
  7. Vecchione, M., Schwartz, S. H., Alessandri, G., Döring, A. K., Castellani, V. & Caprara, M. G. (2016). Stability and change of basic personal values in early adulthood: An 8-year longitudinal study. Journal of Research in Personality, 63, 111–122. doi:10.1016/j.jrp.2016.06.002